Angebote in Dornach
In unserer Physiotherapiepraxis in Dornach begleiten wir Sie auf dem Weg zurück zu mehr Beweglichkeit, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität. Mit fachkundiger Befundaufnahme, individuell abgestimmten Behandlungsmethoden und gezielten Übungen in unseren eigenen Trainingsräumen unterstützen wir Sie von der Akutbehandlung bis zur langfristigen Rehabilitation – immer mit dem Ziel, Schmerzen zu reduzieren und Ihre Funktion im Alltag oder Sport nachhaltig zu verbessern.
Angebotsübersicht
Was ist Physiotherapie?
Physiotherapie ist in der Schweiz eine akademische Gesundheitsprofession. Die Ausbildung erfolgt im Bachelorstudium an einer Fachhochschule und kann mit einem Masterstudium vertieft werden. Sie befähigt zur Untersuchung, Behandlung und Prävention von Beschwerden des Bewegungsapparates. Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten verfügen über fundierte anatomische und funktionelle Kenntnisse sowie über vertiefte Untersuchungskompetenzen, um Beschwerden gezielt einzuordnen und einen passenden Behandlungsplan zu erstellen.
Die Arbeitsweise orientiert sich an evidenzbasierter Praxis: Therapieentscheidungen stützen sich auf die aktuelle wissenschaftliche Studienlage, die klinische Erfahrung der Therapeutin oder des Therapeuten und die individuellen Bedürfnisse und Ziele der Patientin oder des Patienten.
Ein zentraler Bestandteil moderner Physiotherapie ist der aktive Ansatz: Trainingswissenschaftliches Wissen wird genutzt, um Belastung gezielt zu steuern, aufzubauen und zu dosieren. Als Spezialistinnen und Spezialisten des Bewegungsapparates begleiten wir den Aufbau von Belastbarkeit Schritt für Schritt, damit Bewegung, Sport und Alltag wieder sicher möglich werden.
Bei Dreysprung bedeutet das konkret: viel klinische Erfahrung im Team, ein regelmässiger interdisziplinärer Austausch mit Ärztinnen und Ärzten sowie kontinuierliche interne und externe Weiterbildung. So bleibt unser Wissen auf dem aktuellsten Stand und fliesst direkt in die Behandlung ein.
Was ist Dry Needling?
Dry Needling ist eine spezialisierte physiotherapeutische Behandlungsmethode zur gezielten Behandlung von muskulären Triggerpunkten und myofaszialen Beschwerden. Dabei wird eine sehr feine, sterile Einmalnadel in einen schmerzhaften oder überempfindlichen Muskelbereich gesetzt. Es wird kein Medikament gespritzt. Der therapeutische Reiz entsteht durch die Nadel selbst.
Was macht Dry Needling?
Durch den gezielten Nadelreiz kann ein überempfindlicher Muskelpunkt beeinflusst werden. Häufig kommt es dabei zu einer kurzen lokalen Muskelreaktion. Ziel ist es, die Reizbarkeit im Gewebe zu reduzieren, muskuläre Spannung positiv zu beeinflussen und Bewegung wieder freier möglich zu machen.
Dry Needling ersetzt die aktive Rehabilitation nicht. Es wird bei uns als ergänzende Massnahme eingesetzt, wenn der Befund dafür spricht und es sinnvoll in den gesamten Therapieplan passt.
Wann wird Dry Needling angewendet?
Dry Needling kann bei muskulären Beschwerden eingesetzt werden, bei denen Triggerpunkte, erhöhte Muskelspannung oder myofasziale Schmerzen eine Rolle spielen. Typische Anwendungsbereiche sind zum Beispiel Beschwerden im Nacken-, Schulter-, Rücken-, Gesäss- oder Wadenbereich sowie muskuläre Überlastungsbeschwerden im Alltag oder Sport.
Ob Dry Needling geeignet ist, wird immer individuell beurteilt. Entscheidend sind die Beschwerden, der physiotherapeutische Befund, mögliche Kontraindikationen und das gemeinsame Therapieziel.
Wie läuft die Behandlung bei uns ab?
Vor der Behandlung klären wir die Beschwerden, den Befund, mögliche Risiken und Kontraindikationen. Dry Needling wird bei Dreysprung ausschliesslich von spezialisierten Therapeutinnen und Therapeuten durchgeführt, die dafür entsprechend ausgebildet sind.
Wir arbeiten mit sterilen Einmalnadeln und erklären den Ablauf vor der Anwendung. Während der Behandlung kann ein kurzes Ziehen, Druckgefühl oder eine lokale Muskelreaktion spürbar sein. Nach der Behandlung kann sich der behandelte Bereich vorübergehend müde oder muskelkaterähnlich anfühlen.
Im Anschluss wird Dry Needling je nach Situation mit aktiven Übungen, Beweglichkeitsarbeit, Belastungsaufbau oder manuellen Techniken kombiniert.
Was sagt die Evidenz?
Studien zeigen, dass Dry Needling bei myofaszialen Schmerzen und Triggerpunkten vor allem kurzfristig zur Schmerzlinderung beitragen kann. Die Wirkung auf Funktion und langfristige Beschwerden ist je nach Beschwerdebild unterschiedlich. Deshalb setzen wir Dry Needling nicht isoliert ein, sondern als Teil einer individuell abgestimmten physiotherapeutischen Behandlung.
Literaturhinweise / Quellen
- Swiss Guidelines for safe Dry Needling, Version 2.0 – Gute Quelle für Sicherheit, Hygiene, Kontraindikationen und die Einordnung, dass Dry Needling durch entsprechend geschulte Fachpersonen durchgeführt werden soll.
- Chys et al. 2023, Clinical Effectiveness of Dry Needling in Patients with Musculoskeletal Pain, Overview of Systematic Reviews – Geeignet für die Aussage, dass Dry Needling bei muskuloskelettalen Schmerzen und Triggerpunkten vor allem kurzfristig schmerzlindernde Effekte zeigen kann, die Evidenz aber je nach Beschwerdebild unterschiedlich ist.
- Aleid et al. 2025, Dry Needling for Mechanical Neck Pain, Systematic Review and Meta-Analysis
Was ist radiale Stosswellentherapie?
Die radiale Stosswellentherapie ist eine nicht-invasive Behandlungsmethode im muskuloskelettalen Bereich. Dabei werden mechanische Druckwellen über einen Applikator gezielt ins Gewebe abgegeben. Die Behandlung wird von aussen durchgeführt, ohne Spritze und ohne Operation.
Was macht die Stosswellentherapie?
Die Stosswelle setzt einen mechanischen Reiz im behandelten Gewebe. Ziel ist es, schmerzhafte Strukturen zu stimulieren, die lokale Gewebereaktion zu beeinflussen und den Heilungsprozess zu unterstützen. Häufig wird die Methode bei hartnäckigen Sehnen-, Muskel- oder Ansatzbeschwerden eingesetzt.
Die Stosswellentherapie ersetzt die aktive Rehabilitation nicht. Sie wird bei uns als ergänzende Massnahme eingesetzt, wenn der Befund dafür spricht und sie sinnvoll in den gesamten Therapieplan passt.
Wann wird sie angewendet?
Radiale Stosswellentherapie kann bei ausgewählten muskuloskelettalen Beschwerden eingesetzt werden, insbesondere bei länger anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden an Sehnen, Faszien und Muskel-Sehnen-Übergängen.
Typische Anwendungsbereiche sind zum Beispiel:
- Plantarfasziopathie / Fersenschmerzen
- Achillessehnenbeschwerden
- Patellasehnenbeschwerden
- Tennisellbogen
- Schultersehnenbeschwerden
- Ansatzbeschwerden an Hüfte oder Knie
- ausgewählte muskuläre Beschwerden und Muskelverletzungen
Ob Stosswellentherapie geeignet ist, wird immer individuell beurteilt. Entscheidend sind die Diagnose, der Verlauf, die Belastbarkeit, mögliche Kontraindikationen und das Ziel der Behandlung.
Wie läuft die Behandlung bei uns ab?
Vor der Behandlung erfolgt eine physiotherapeutische Untersuchung und eine Einordnung der Beschwerden. Danach wird die betroffene Struktur gezielt behandelt. Während der Anwendung kann ein deutliches Klopfen, Druckgefühl oder lokaler Schmerz spürbar sein. Die Intensität wird individuell angepasst.
Nach der Behandlung wird die Stosswellentherapie je nach Beschwerdebild mit Belastungssteuerung, aktiven Übungen, Kraftaufbau, Mobilitätstraining oder weiteren physiotherapeutischen Massnahmen kombiniert.
Im Anschluss wird Dry Needling je nach Situation mit aktiven Übungen, Beweglichkeitsarbeit, Belastungsaufbau oder manuellen Techniken kombiniert.
Was sagt die Evidenz?
Die Evidenz zur Stosswellentherapie ist je nach Beschwerdebild unterschiedlich. Gute Hinweise bestehen vor allem bei bestimmten Tendinopathien und bei Plantarfasziopathie.
Literaturhinweise / Quellen
- Simplicio et al. 2020, Extracorporeal shock wave therapy mechanisms in musculoskeletal regenerative medicine – Gute Quelle zur Erklärung der biologischen Grundidee: mechanische Reize können über Mechanotransduktion Gewebereaktionen auslösen.
- Majidi et al. 2024, The effect of extracorporeal shock-wave therapy on pain in tendinopathy – Geeignet für die allgemeine Aussage, dass Stosswellentherapie bei Tendinopathien schmerzlindernde Effekte zeigen kann, wobei die optimale Anwendung je nach Tendinopathie weiter untersucht werden muss.
- Lippi et al. 2024, Extracorporeal shock wave therapy for plantar fasciitis, systematic review with meta-analysis and meta-regression
Was ist Sportphysiotherapie?
Sportphysiotherapie richtet sich nicht nur an Profisportlerinnen und Profisportler. Auch Freizeitsportler, aktive Menschen und Personen mit körperlich belastendem Alltag können von diesem spezialisierten Wissen profitieren.
Im Zentrum steht die Frage, wie verletztes, gereiztes oder überlastetes Gewebe sinnvoll belastet werden kann. Ein wichtiger Teil davon ist die gezielte Reizsetzung: häufig braucht es weder komplette Schonung noch unkontrollierte Belastung, sondern einen passenden, dosierten Aufbau. Je nach Situation bedeutet das, Belastung zu reduzieren, gezielt zu steigern, Kraft aufzubauen, Bewegungsabläufe anzupassen oder sportartspezifische Anforderungen Schritt für Schritt wieder zu integrieren.
Sportphysiotherapie wird eingesetzt bei Sportverletzungen, Überlastungsbeschwerden, Muskelverletzungen, Sehnenproblemen, Knie-, Sprunggelenks-, Schulter- oder Rückenbeschwerden sowie beim Wiedereinstieg in Training, Beruf oder Alltag.
Die Behandlung kombiniert Untersuchung, aktive Rehabilitation, Kraftaufbau, Belastungssteuerung und sport- oder alltagsnahe Übungen. Ziel ist es, Belastbarkeit wieder aufzubauen und den nächsten Schritt möglichst sicher und nachvollziehbar zu planen.
Was ist therapeutischer Ultraschall?
Therapeutischer Ultraschall ist eine ergänzende physikalische Behandlungsmethode im muskuloskelettalen Bereich. Dabei werden Schallwellen über einen Schallkopf gezielt ins Gewebe abgegeben. Je nach Einstellung können eher thermische oder mechanische Reize entstehen.
Eingesetzt wird therapeutischer Ultraschall vor allem ergänzend bei ausgewählten Weichteilbeschwerden, zum Beispiel bei Sehnen-, Muskel-, Kapsel- oder Narbengewebe. Ziel ist es, lokale Gewebereaktionen zu beeinflussen, Schmerzen zu modulieren oder Beweglichkeit in Kombination mit aktiver Therapie zu unterstützen.
Die wissenschaftliche Evidenz ist je nach Beschwerdebild unterschiedlich und insgesamt zurückhaltend zu interpretieren. Deshalb setzen wir Ultraschall nicht als isolierte Hauptbehandlung ein, sondern gezielt und ergänzend, wenn es zum Befund und zum Therapieplan passt.
Im Vordergrund bleiben aktive Rehabilitation, Belastungsaufbau und alltags- oder sportbezogene Funktion.
Literaturhinweise / Quellen
- Miller et al. 2012: Overview of Therapeutic Ultrasound Applications and Safety Considerations.
- Robertson & Baker 2001: A Review of Therapeutic Ultrasound: Effectiveness Studies.
Was ist Manuelle Lymphdrainage?
Manuelle Lymphdrainage (MLD) ist eine spezifische, sanfte Massagetechnik, die mit speziellen Grifftechniken die Füllung und Entleerung der Lymphgefässe anregen soll. Sie wird von speziell dafür ausgebildeten Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten durchgeführt.
Was macht Manuelle Lymphdrainage?
Durch die gezielten, rhythmischen Grifftechniken soll der Lymphfluss angeregt und der Abtransport von Gewebsflüssigkeit unterstützt werden. Ziel ist es, Schwellungen (Ödeme) zu reduzieren, ein Spannungs- und Schweregefühl im Gewebe zu lindern und die Beweglichkeit der betroffenen Region zu unterstützen.
Manuelle Lymphdrainage ersetzt die aktive Rehabilitation nicht. Sie wird bei uns als ergänzende Massnahme eingesetzt, wenn der Befund dafür spricht und sie sinnvoll in den gesamten Therapieplan passt.
Wann wird Manuelle Lymphdrainage angewendet?
Manuelle Lymphdrainage kann bei Schwellungen und Ödemen eingesetzt werden, zum Beispiel nach Operationen, nach Verletzungen, bei Lymphödemen oder bei bestimmten postoperativen oder posttraumatischen Schwellungszuständen.
Ob Manuelle Lymphdrainage geeignet ist, wird immer individuell beurteilt. Entscheidend sind die Diagnose, die Ursache der Schwellung, mögliche Kontraindikationen und das gemeinsame Therapieziel.
Wie läuft die Behandlung bei uns ab?
Vor der Behandlung klären wir die Beschwerden, den Befund, mögliche Risiken und Kontraindikationen. Die Behandlung erfolgt mit sanften, kreisenden und schiebenden Grifftechniken entlang der Lymphbahnen. Die Anwendung ist in der Regel schmerzfrei und wird als angenehm empfunden.
Je nach Beschwerdebild wird Manuelle Lymphdrainage mit Kompression, aktiven Übungen, Bewegungstherapie oder weiteren physiotherapeutischen Massnahmen kombiniert.
Was ist manuelle Therapie?
Manuelle Therapie ist ein spezialisiertes Gebiet innerhalb der muskuloskelettalen Physiotherapie. Therapeutinnen und Therapeuten mit dieser Spezialisierung verfügen über eine vertiefte Ausbildung in der gezielten Untersuchung und Behandlung von Gelenken, Muskeln und umliegendem Gewebe.
Ein zentraler Bestandteil der Manuellen Therapie ist die präzise Befunderhebung. Durch spezifische Untersuchungstechniken kann genauer analysiert werden, welche Struktur an einer Bewegungseinschränkung oder einem Beschwerdebild beteiligt ist und wie sich diese auf umliegende Gelenke und Gewebe auswirkt. Diese vertiefte Analysefähigkeit unterscheidet die Manuelle Therapie von einer allgemeinen physiotherapeutischen Untersuchung.
Auf Basis dieses Befunds setzt die Manuelle Therapie gezielte Behandlungstechniken ein. Dazu gehören Mobilisationstechniken ohne Impuls, bei denen ein Gelenk in einer kontrollierten, dosierten Bewegung mobilisiert wird, sowie Mobilisationstechniken mit Impuls, bei denen ein kurzer, gezielter Bewegungsreiz gesetzt wird. Welche Technik zum Einsatz kommt, wird individuell anhand des Befunds, der Beschwerden und allfälliger Kontraindikationen entschieden.
Durch diese Kombination aus vertiefter Analyse und gezielter, differenzierter Technikauswahl ermöglicht die Manuelle Therapie eine präzisere Einordnung und Behandlung von Beschwerden, als dies mit allgemeineren Ansätzen möglich wäre. Sie wird bei uns als spezialisiertes Teilgebiet der Physiotherapie verstanden und ergänzend in den gesamten Therapieplan integriert, der zusätzlich aktive Rehabilitation, Beweglichkeitsarbeit und Kraftaufbau umfasst.
Was ist Elektrotherapie (EMS/TENS)?
Bei der Elektrotherapie werden über Elektroden auf der Haut elektrische Impulse abgegeben. Je nach Einstellung und Zielsetzung unterscheidet man vor allem zwei Anwendungsformen: die elektrische Muskelstimulation (EMS, häufig mit Geräten wie Compex) und die transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS).
EMS löst über elektrische Reize eine Muskelkontraktion aus. TENS zielt demgegenüber primär auf eine Beeinflussung der Schmerzwahrnehmung über das Nervensystem ab, ohne dass dabei zwingend eine sichtbare Muskelkontraktion ausgelöst wird.
Was macht EMS und TENS?
EMS kann eingesetzt werden, um Muskulatur gezielt zu aktivieren, etwa zur Unterstützung des Krafttrainings oder als Ergänzung bei eingeschränkter willkürlicher Muskelaktivierung, zum Beispiel nach Operationen oder Verletzungen.
TENS setzt einen elektrischen Reiz über die Haut, der die Schmerzwahrnehmung beeinflussen kann. Ziel ist eine vorübergehende Schmerzlinderung, die genutzt werden kann, um Bewegung oder aktive Therapie besser zu ermöglichen.
EMS und TENS ersetzen die aktive Rehabilitation nicht. Sie werden bei uns als ergänzende Massnahme eingesetzt, wenn der Befund dafür spricht und sie sinnvoll in den gesamten Therapieplan passen.
Wann werden EMS und TENS angewendet?
EMS kann eingesetzt werden, wenn die willkürliche Muskelaktivierung eingeschränkt ist oder als Ergänzung zum aktiven Krafttraining, zum Beispiel im Rahmen von Rehabilitation nach Verletzungen oder Operationen oder im Sportbereich.
TENS kann bei schmerzhaften Beschwerden eingesetzt werden, bei denen eine vorübergehende Schmerzlinderung das Erreichen oder Fortführen von Bewegung und aktiver Therapie unterstützen soll.
Ob EMS oder TENS geeignet ist, wird immer individuell beurteilt. Entscheidend sind die Beschwerden, der physiotherapeutische Befund, mögliche Kontraindikationen (zum Beispiel Herzschrittmacher) und das gemeinsame Therapieziel.
Wie läuft die Behandlung bei uns ab?
Vor der Anwendung klären wir die Beschwerden, den Befund und mögliche Kontraindikationen. Die Elektroden werden gezielt auf der betroffenen Muskulatur oder im Schmerzbereich platziert, die Stromstärke wird individuell und schrittweise angepasst.
Bei EMS ist eine spürbare Muskelkontraktion beabsichtigt, bei TENS in der Regel ein kribbelndes, nicht schmerzhaftes Gefühl. Je nach Situation wird die Anwendung mit aktivem Training, Belastungsaufbau oder weiteren physiotherapeutischen Massnahmen kombiniert.
Was ist Taping?
Taping ist eine ergänzende physiotherapeutische Massnahme zur Unterstützung, Führung oder Entlastung von Gelenken, Muskeln und Gewebe.
Kinesio Tape ist elastisch und wird häufig eingesetzt, wenn Beweglichkeit erhalten bleiben soll. Es kann über die Haut einen sensorischen Reiz setzen und wird zum Beispiel bei muskulären Beschwerden, Überlastungen oder zur Unterstützung der Körperwahrnehmung verwendet.
Leukotape steht hier für ein starres, nicht-elastisches Tape. Es wird eingesetzt, wenn mehr Stabilität, Führung oder eine gezielte Bewegungslimitierung gewünscht ist, zum Beispiel bei Sprunggelenksverletzungen, Kniebeschwerden oder zur kurzfristigen Entlastung bestimmter Strukturen.
Taping ersetzt keine aktive Rehabilitation. Es kann aber helfen, Belastung temporär besser zu steuern, Bewegungen bewusster wahrzunehmen oder einen nächsten Schritt im Alltag oder Sport zu unterstützen.
Die Studienlage ist je nach Tape-Art, Körperregion und Beschwerdebild unterschiedlich. Kinesio Tape sollte nicht mit zu starken Wirkversprechen dargestellt werden. Starre Taping-Techniken zeigen vor allem als Ergänzung zu aktiver Therapie sinnvolle Einsatzmöglichkeiten.
Literaturhinweise / Quellen
- Parreira et al. 2014: Current evidence does not support the use of Kinesio Taping in clinical practice: a systematic review.
- Logan et al. 2017: Systematic Review of the Effect of Taping Techniques on Patellofemoral Pain Syndrome.
Physiotherapie ohne Verordnung (à 25 min) / 70.- CHF
Ihr erster Termin?
Hier finden Sie wichtige Informationen für Ihren ersten Termin:
Eingang
Bei geschlossenem Haupteingang der Orthoklinik Dornach (zum Beispiel ab 17:00 Uhr) gelangen Sie über den Hauseingang Nummer 5 (Strassenseite COOP) in die Physiotherapie. Diese befindet sich im 1. Obergeschoss.
Empfang
Kommen Sie von extern und haben Ihre Angaben noch nicht hinterlegt? Bitte melden Sie sich am Empfang der Orthoklinik, damit alle Daten korrekt erfasst werden. Anschliessend nehmen Sie im Wartebereich der Physiotherapie im 1. Obergeschoss Platz – Ihre Therapeutin oder Ihr Therapeut holt Sie dort ab.
Garderobe
Möchten Sie sich vor der Therapie umziehen, stehen Ihnen zwei Einzelgarderoben mit abschliessbaren Fächern zur Verfügung. Sie finden diese im Trainingsraum sowie im Gang zwischen Trainingsraum und Athletikraum.
Kleidung
Für eine professionelle und effiziente Untersuchung und Behandlung ist es wichtig, dass die betroffene Körperregion gut zugänglich ist. Bringen Sie entsprechende Kleidung mit (zum Beispiel kurze Hose, Trägershirt oder Sportbekleidung). Bitte denken Sie auch an saubere Schuhe.
Termine
Termine, die bis 24 Stunden vorher abgesagt werden, sind kostenfrei und können neu vereinbart werden. Bei kurzfristigen Absagen stellen wir Ihnen für die ausgefallene Leistung pauschal CHF 50.– direkt in Rechnung.